Boggel und der süße Brei

Boggel lag wie jeden Tag auf seiner rosafarbenen Decke und schaute in den Himmel.
Er zählt die Wolken und dachte darüber nach wie die Wolken aussahen.
Diese Wolke sieht aus wie ein Schaf.
Diese Wolke sieht aus wie ein Hund.
Und diese Wolke schaut aus wie ein Schüssel voll mit süße Brei.

Plötzlich hatte er großen Hunger.
Und zwar auf süßen Brei.
Aber dazu muss
Boggel seine Lieblingsdecke verlassen und kann nicht mehr in den Himmel schauen.
Da flog ein Schmetterling vorbei und
Boggel fragte den Schmetterling, ob er ihm etwas süßen Brei von seiner Oma bringen könnte. Denn sie macht den besten Brei auf dieser
Welt.

Der Schmetterling fragt Boggel, warum er sich den Brei nicht selbst holen kann. Seine Oma würde sich freuen ihn zu sehen. Und mit der Oma den Brei essen, macht doch auch mehr Spaß, oder? Boggel sagte zu dem Schmetterling, dass er zu schwach sei vor Hunger und er könne doch fliegen und wäre schneller. Der Schmetterling lehnte ab und sagte, er könne den Brei gar nicht tragen. Das wäre zu schwer für ihn.

 

Boggel hatte immer größeren Hunger und hoffte, dass er eine Lösung fand. Da kam eine Biene angeflogen und Boggel fragte die Biene, ob sie ihm eine Schüssel Brei von der Oma bringen würde.
Da Bienen
fleissig sind, sagt sie zu und flog zu Boggels Oma.
Sie war sehr erstaunt, dass
Boggel nicht selbst kam.
Boggels Oma bedankte sich bei der Biene und füllte eine Schüssel Brei  in ein Gefäß und macht sich auf zu Boggel.

Als die Oma bei Boggel ankam, so sah sie ihn auf seiner Lieblingsdecke in die Luft starren. Die Oma fragte Boggel, warum er nicht zu ihr nach Hause kam. Boggel antwortet, dass er zu schwach sein vor Hunger. Die Oma fand das nicht schön, dass Boggel andere vorschickte, um ihn was zum Essen zu holen.  Oma drehte sich herum und ging wieder nach Hause. Wenn Du Hunger hast, dann komm zu mir nach Hause, sprach die Oma.

Boggel stand langsam von seiner Decke auf und macht sich auf den Weg zu seiner Oma. Denn den süßen Brei wollte er sich nicht entgehen lassen.
Als er bei Oma ankam, saß  sie am Tisch und der süße Brei dampfte aus einer Schüssel. Er setzte sich an den Tisch und Oma stellte ab sofort folgende Regel auf: „Wir essen am Tisch“.
Boggel
war traurig, da er gerne auf seiner Lieblingsdecke lag und sich ausruhte, von der schweren Arbeit des Wolkenzählens. Oma schüttelte mit dem Kopf. Am Tisch wird gegessen und auf Deiner Decke kannst du dich ausruhen.

Und Oma stellte noch eine Regel auf:

Wenn andere Dir helfen, dann sei dankbar.

 

Boggel musste sich also bei der Biene bedanken und halft ihr eine Woche lang beim Honig sammeln.

 

So hatte Boggel nur noch am Abend Zeit, sich auf seiner Decke auszuruhen.

 

Aber was die Oma sagt, ist Gesetz. Das dachte Boggel und schloss die Augen, denn morgen war der letzten Tag an dem er beim Honig sammeln half.

 

Was macht er nur danach?

 

Darüber denkt Boggel morgen nach.

Das ist Boogel. Er wurde von den Therapiekindern in meiner Praxis kreiert.